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Studiengesellschaft
für Zusammenarbeit
im Zahlungsverkehr GmbH


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A



Abbuchungsauftrag  



Schriftlicher Auftrag eines Zahlungspflichtigen an seine Bank, künftig alle Lastschriften von einem bestimmten Gläubiger einzulösen. Diese Auftragsform ist vor allem bei regelmäßigen Zahlungen mit schwankenden Summen interessant.

   

Abbuchungsverfahren  



Lastschrift(einzugs)verkehr oder Lastschriftverfahren: Ermächtigungs- und Abbuchungsverfahren. Mit dem Abkommen über den Lastschriftverkehr wird es möglich, Forderungen auf dem Bankwege einzuziehen.

   

ACH  



Automated Clearing House Ein Gironetz für das Mengengeschäft, an das POS-Systeme (Point-of-Sale-Kassensysteme) und Bargeldautomaten für die Abrechnung unter Banken und die Abwicklung von finanziellen Transaktionen angeschlossen sind.

   

Allonge  



Anhang, Verlängerungsstück bei Namenspapieren. Allongen müssen mit der Haupturkunde fest verbunden und an der Verbindungsstelle so gestempelt werden, dass eine Abtrennung offensichtlich würde.

   

ANSI  



American National Standards Institute

Gremium, das in den USA nationale Normen entwickelt.

   

AOS  



Additional Optional Services

Jener Freiraum, der über die EPC-Standardisierung hinaus den Banken zur Verfügung steht, um spezielle Dienste außerhalb der pan-europäischen Norm anzubieten.

   

APC  



Das Austrian Payments Council haben die österreichischen Kreditinstitute gemeinsam mit der Oesterreichischen Nationalbank, der Wirtschaftskammer Österreichs Sparte Bank und Versicherung und dem Verband der österreichischen Banken und Bankiers im Rahmen der bestehenden Kooperationsplattform der Banken, also der STUZZA GmbH. gegründet. Das APC wurde unter dem Vorsitz der OeNB mit der Entwicklung und Umsetzung einheitlicher Standards für den europäischen Zahlungsverkehr betraut. Ziel ist die vollständige Integration des EU-Zahlungsverkehrsmarktes mit den zu erwartenden positiven Effekten auf Wettbewerb, Produktivität und Effizienz.

   

Auftragswährung  



Die Auftragswährung ist die Währung, in der Kontoverfügungen ausgeführt werden.

   

AZV  



Auslandszahlungsverkehr

   

B



B2B  



Business to Business

Die Geschäfte, die zwischen Unternehmen und nicht zwischen einem Unternehmen und einem Endverbraucher abgewickelt werden.

   

Bank  



Ein Kreditinstitut, welches Geld aufbewahrt, verleiht und wechselt.

   

Bankenaufsicht  



Die laufende Geschäftstätigkeit der Banken wird überwacht, um Gläubigeransprüche gegenüber den Banken zu bewahren und die Funktionsfähigkeit des gesamten Kreditwesens und die der Währungspolitik zu garantieren.

   

Bankleitzahl  



BLZ Numerischer Begriff, der eine Bank identifiziert. Die Bankleitzahl ist Voraussetzung für eine automatisierte Abwicklung des Zahlungsverkehrs.

Folgendes Schema (Erste Stelle der BLZ) wird eingehalten:
  1. Aktienbanken, Bankiers und Sonderbanken
  2. Sparkassen
  3. Raiffeisen
  4. Volksbanken
  5. Landeshypotheken Banken
  6. seit dem Zusammenschluss BAWAG-PSK entfallen
  7. Kapitalanlagegesellschaften, Kreditgarantiegesellschaften, Investmentbanken


   

BIC  



Business Identifier Code

Der BIC ist ein 8 oder 11-stelliger alphanumerischer Schlüssel und identifiziert eine Bank oder Filiale einer Bank.

   

BSE  



Belegloser Scheckeinzug Hier werden die betreffenden Schecks nicht mehr beleghaft dem auf ihnen angegebenen bezogenen Kreditinstitut zur Zahlung vorgelegt. Es handelt sich um in Euro ausgestellte Inhaber- oder Orderschecks bis zu 2999.99 Euro, die auf ein Kreditinstitut im Inland gezogen sind. Die Scheckdaten werden von dem die Schecks in das BSE-Verfahren überleitenden Kreditinstitut auf EDV-Medien erfasst (Belegloser Datenträgeraustausch).

   

C



Chipkarte  



Bezeichnung für eine Karte mit integriertem Speicherchip, beispielsweise zur Verwahrung des privaten Schlüssels (private key), der digitalen Signatur oder zur Speicherung eines Geldbetrages für das bargeldlose Bezahlen. Mittels Chipkartenleser können die Daten der kreditkartengroßen Chipkarten (SmartCards) ausgelesen werden.

   

CID  



Creditor ID

Eindeutige Creditoren-Kennung für Zahlungen im SEPA-Direct Debit.

   

Clearing  



Durch Aufrechnung zwischen Mitgliedern eines bestimmten Teilnehmerkreises (insbes. Banken) vorgenommene bargeldlose Zahlung. Häufig auch im internationalen Verkehr in verschiedenen Währungen.

   

D



DTA  



Datenträgeraustausch

Gemeinsame (von Swiss Interbank Clearing betriebene) Zahlungsverkehrs-Dienstleistung der Banken zur rationellen Zahlungsabwicklung mittels standardisierter Zahlungsrecords (Basis: Datenträger und Datenübermittlung).

   

E



ECBS  



European Committee for Banking Standards

Auf europäischer Ebene zuständiges Gremium für Standardisierungsfragen im Zahlungsverkehr

   

EDIFACT  



Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport

Ein umfangreicher Standard für die Kodierung und Übermittlung von verschiedenen Geschäftsdokumenten. EDIFACT bzw. UN/EDIFACT wird von den Vereinten Nationen unterstützt; EDI ist der US-amerikanische Standard. Der Standard ist vielseitig, die technischen Einrichtungen und Eingriffe in die Datenverarbeitung aber auch aufwendig.

   

ELV  



Elektronisches Lastschriftverfahren

Anhand der Daten auf der Maestro BankCard (Bankomatkarte) wird eine Lastschrift - nach dem Einzugsermächtigungsverfahren - generiert. Mit der Unterschrift gibt der Kunde dem Händler eine einmalige Einzugsermächtigung, den Betrag von seinem Konto einzuziehen.

   

EPC  



Das European Payments Council ist eine Einrichtung der Kreditinstitute in der Europäischen Union. Vorrangiges Ziel ist die Verwirklichung des als Single Euro Payments Area (SEPA) bezeichneten einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums, das im Rahmen der Selbstregulierung möglichst ohne Eingriff des Gesetzgebers umgesetzt werden soll.

   

eps e-payment Standard  



Der Electronic Payment Standard setzt direkt auf dem jeweiligen Online Banking der Banken auf. Hierbei wird eine Verbindung zum Online-Banking Portal des Kunden ausgewählt und er kann sich wie gewohnt mit seiner Benutzerkennung und seinem PIN selbst anmelden.

   

eps Online-Überweisung  



Die eps Online-Überweisung ist die einfache und sichere Bezahlmethode der österreichischen Banken für Einkäufe im Internet.

   

F



FATF  



Financial Action Task Force on Money Laundering

Ist das wichtigste Gremium der internationalen Zusammenarbeit gegen die Geldwäscherei und die Terrorismusfinanzierung. Die FATF wurde 1989 in Paris gegründet. Ihre Hauptaufgabe ist es, Methoden der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung aufzudecken, Empfehlungen für wirksame Gegenmassnahmen zu entwickeln und die Politik zur Geldwäschereibekämpfung und der Terrorismusfinanzierung auf internationaler Ebene mittels Minimalanforderungen zu vereinheitlichen.

   

Fernabsatz   



Verträge über Leistungen, bei denen Kreditkartendaten über Internet, Post, Fax oder Telefon erfolgt.

   

FMA  



Die Finanzmarktaufsicht ist die unabhängige, weisungsfreie und integrierte Aufsichtsbehörde für den Finanzmarkt Österreich und als Anstalt öffentlichen Rechts eingerichtet.

Ihr obliegt die Aufsicht über Kreditinstitute, Versicherungsunternehmen, Pensionskassen, Mitarbeitervorsorgekassen, Investmentfonds, Wertpapierdienstleistungsunternehmen, börsenotierte Gesellschaften sowie über die Wertpapierbörsen.

   

G



GSA  



Geldservice Austria GmbH

Die laufende Bearbeitung und Qualitätskontrolle des Bargeldes im Umlauf erfolgt durch die GSA, eine 92-prozentige Tochter der OeNB (den Rest halten österreichische Banken). Im Durchschnitt werden die Banknoten im österreichischen Umlauf viermal jährlich durch die Hightech-Maschinen der GSA geprüft, hierbei kommen spezielle Technologien zur Erkennung von Fälschungen zum Einsatz. Somit gewährleistet die GSA im Auftrag der OeNB die hohe Qualität des österreichischen Bargeldumlaufs. http://www.geldservice.at/

   

H



Haftungsumkehr  



Grundsätzlich trägt der Händler im E-Commerce das Risiko, wenn ein Karteninhaber seine Zahlung bestreitet. Druch den Einsatz von MasterCard SecureCode und Verified by VISA verschiebt sich jedoch das Risiko für die Zahlungen, die der Karteninhaber bestreitet. Diese Risikoverschiebung wird als "Haftungsumkehr" oder "Liability Shift" bezeichnet.

   

HOAM.AT  



Home Account Module Austria

Geschäftsbestimmungen, Girokontenverzeichnis, Bankleitzahlverzeichnis, Anträge und Unterlagen zur Notorganisation (http://www.oenb.at/).

   

I



IBAN  



International Bank Account Number

Zur Rationalisierung des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs wurde von der ISO (International Organization for Standardization) und der ECBS (European Committee for Banking Standards) die neue IBAN geschaffen. Die Darstellung herkömmlicher Kontonummern im standardisierten IBAN-Format wird in den kommenden Jahren die Erfassung, Weiterleitung und Verarbeitung von Zahlungsdaten im europäischen Umfeld erleichtern.

   

IPI  



International Payment Instruction

Ein Standard, der vom European Committee for Banking Standards (ECBS) definiert wurde. Dieser Standard regelt den Einsatz eines Zahlungsauftrags, der insbesondere den automatisierten grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr vereinfacht.

   

IZV  



Inlandszahlungsverkehr



   

K



Karteninhaber   



Person, auf deren Namen eine Kredit- oder Signaturkarte ausgestellt ist.

   

L



Lastschriftverfahren  



Mit Einverständnis ihrer Kunden (Einzugsermächtigung) erteilen Firmen mit einer grossen Zahl von Schuldnern (Versicherungen, Elektrizitätswerke) den Banken den Auftrag zur direkten Abbuchung der Beträge auf dem Konto des Schuldners. Die Übermittlung der Daten geschieht auf elektronischem Weg.

   

M



Maestro  



Bankomatkarten mit Maestro-Funktion sind Debitkarten, mit denen sie weltweit sowohl Geld am Bankomaten beheben, als auch an Bankomatkassen bezahlen können.

   

MBS  



Der Multi Bank Standard (MBS) für Electronic Banking wurde primär für kommerzielle Bankkunden eingerichtet, die Kontoverbindungen bei mehreren österreichischen Banken halten und ermöglicht ihnen, diese mittels einer von Ihrer Bank zur Verfügung gestellten Software zu bedienen und ihre Überweisungsdaten direkt aus ihrem FIBU-System zu übernehmen (Import/Export).

   

Micro-Payments  



Online-Zahlung von Klein- und Kleinstbeträgen (meist im Cent-Bereich)

   

MIF  



Die Interbankenentgelte der Kartenorganisationen werden als Multilateral Interchange Fee bezeichnet.

   

N



NASO  



National Adherence Support Organisation

Im Zuge der Einrichtung des SMC (Scheme Management Committee) im Rahmen des EPC müssen gewisse Funktionen und Aufgaben von der National Banking Community übernommen werden (STUZZA).

   

Netting  



Vereinbarte Aufrechnung von gegenseitigen Positionen oder Verpflichtungen von Geschäftspartnern oder Teilnehmern eines Zahlungssystems. Das Netting verringert eine grosse Zahl von Einzelpositionen oder -verpflichtungen auf eine kleinere Zahl von Positionen oder Verpflichtungen. Das Netting kann verschiedene Formen annehmen, die beim Ausfall eines Teilnehmers in unterschiedlichem Ausmass rechtlich durchsetzbar sind.

   

O



one-leg / two leg transaction  



Zahlungsvorgänge in bzw. aus der europäischen Gemeinschaft, bei denen zumindest ein Zahlungsdienstleister in der europäischen Gemeinschaft ansässig ist.

Zahlungsvorgänge innerhalb der europäischen Gemeinschaft, wobei beide Zahlungsdienstleister in der europäischen Gemeinschaft ansässig sind.

   

Online-Banking  



Mittels Online-Banking (oder Electronic Banking) haben Sie über das Internet Zugriff auf Ihre Konten oder Depots.

   

P



PAYMUL  



Multiple Payment Order

Diese Aufträge werden vom Kunden an seine Bank gesendet um Zahlungen zu veranlassen.

   

PEACH  



Pan Euro­pean Auto­mated Clearing House

Ein System für grenz­über­schrei­tende Zahlungen im Massen­zahlungs­ver­kehr.

   

Phishing  



Aus "Password" und "Fishing" gebildete Bezeichnung, die das Ausspähen von Zugangsinformationen unter Zuhilfenahme psychologischer Tricks bezeichnet. In sogenannten Phishing-Mails wird beispielsweise behauptet, es gebe ein Problem mit der Bank und man müsse sein Passwort überprüfen. Der in der Mail genannte Link weist jedoch auf eine Seite, die der vorgeblichen Bankseite ähnelt, jedoch nur dem Sammeln der Zugangsinformationen dient.

   

PIN-Code  



Die Abkürzung PIN steht für "Personal Identification Number". Damit wird im Zahlungsverkehr jener (4-stellige) Code bezeichnet, den sie für die Nutzung Ihrer Bankomatkarte benötigen.

   

PSD  



Die Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Service Directive) bildet die rechtliche Grundlage für die Schaffung eines EU-weiten Binnenmarkts für den Zahlungsverkehr. Zur Umsetzung der PSD gibt es mit Ende Juni 2009 in Österreich ein neuen Zahlungsdienstegesetzes (ZaDiG), das mit 1. November 2009 in Kraft tritt.

   

Q



Quick  



Quick ist die elektronische Geldbörse der Europay Austria. Sie können diese bei jedem Bankomaten oder SB-Ladeterminal aufladen und anschließend für bargeldlose Zahlungen nutzen - ohne Code oder Unterschrift.

   

R



Rat der Europäischen Union  



Der Rat der Europäischen Union ist die gesetzgebende Instanz. Die Ratsmitglieder setzen sich aus den zuständigen Ministern der EU-Teilnehmerländer zusammen.

   

RTGS  



RTGS-System (Real Time Gross Settlement)

Das RTGS-System ist ein Zahlungsverkehrssystem, in dem Zahlungsaufträge zum Zeitpunkt ihres Entstehens einzeln verarbeitet und unverzüglich abgewickelt werden. Es handelt sich dabei um ein so genanntes Echtzeitbruttosystem.

   

S



Saldo  



Kontostand

   

Scheck  



Mittel zur bargeldlosen Zahlung

   

SCT / CT  



SEPA Credit Transfer

Single Euro Payments Area-Überweisungen sind seit 28. Januar 2008 möglich. Unter http://www.europeanpaymentscouncil.eu/ sind alle Definitionen und Beschreibungen zu finden. Diese basieren auf dem Standard ISO 20022.

   

SDD / DD  



SEPA Direct Debit Core - SDD Core; SEPA-Lastschrift
Mit dem SEPA-Lastschriftverfahren können Lastschriften in Euro sowohl im Inland als auch aus allen anderen SEPA-Teilnehmerländern getätigt werden. Als Identifizierung der Bankverbindungen dienen IBAN und BIC. Die SEPA-Lastschrift kann sowohl mit Verbrauchern (Konsumenten) als auch mit Nicht-Verbrauchern (Unternehmen) vereinbart werden.

Option D-1 bzw. COR1
Grundsätzlich muss der Creditor (Zahlungsempfänger) die SEPA-Lastschrift so rechtzeitig einreichen, dass diese bei der Bank des Zahlungspflichtigen bei einer Erst- oder Einmallastschrift mindestens 5 Bankarbeitstage und bei wiederkehrenden Lastschriften mindestens 2 Bankarbeitstage vor Fälligkeit vorliegt.

Seit April 2013 ist für Lastschriften innerhalb von Österreich eine kürzere Einreichfrist mit 1 Bankarbeitstag vor Fälligkeit möglich. Diese Verkürzung der Einreichfrist im SEPA-Lastschriftverfahren wird als Option D-1 oder COR1 bezeichnet.

SEPA Direct Debit Business to Business - SDD B2B; SEPA-Firmenlastschrift
Mit der SEPA-Firmenlastschrift können Lastschriften in Euro sowohl im Inland als auch aus allen anderen SEPA-Teilnehmerländern getätigt werden. Als Identifizierung der Bankverbindungen dienen IBAN und BIC. Die SEPA-Firmenlastschrift kann nur zwischen Nicht-Verbrauchern (Unternehmen) vereinbart werden und unterliegt anderen Regeln als die SEPA-Lastschrift. Bei der SEPA-Firmenlastschrift handelt es sich um ein finales Verfahren.

   

SEPA  



Single Euro Payment Area (Definition der EPC-Verfahren)

SEPA ist die Idee eines einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraumes.

   

Settlement   



Die eigentliche Erfüllung des Zahlungsauftrags, das heisst die Überweisung der Zahlung von der Senderbank an die Empfängerbank. Diese Überweisung wird über eine zentrale Gegenpartei getätigt. Sie hat eine schuldbefreiende Wirkung auf den Zahlungsschuldner.

   

Signatur  



Die digitale oder elektronische Signatur wird zur Identifikation verschiedener Kommunikationspartner benötigt, die Informationen auf elektronischem Weg austauschen. Die Daten werden dabei verschlüsselt übertragen und können daher nur vom Adressaten (unter Verwendung des richtigen Schlüssels) gelesen werden.

   

SSP  



Single Shared Platform

Einheitliche, europaweite Plattform. In 3 Migrationsfenstern werden bis 19. Mai 2008 die unterschiedlichen nationalen RTGS-Komponenten ersetzt.

   

STEP.AT  



Die OeNB bietet seit Juli 2007 ein für alle Banken offenes, neutrales Service als Enabler an.

   

STEP2  



Die EBA (Euro Banking Association) stellt mit dem System STEP2 den Kreditinstituten die technische Infrastruktur für die kostengünstige und schnelle Abwicklung von Überweisungen zur Verfügung.

   

STP  



Straight Through Processing

Im Bereich Zahlungsverkehr gebraucht für die automatisierte, durchgängige Verarbeitung von Zahlungen (d.h. vom Auftraggeber bis zum Begünstigten); die Abkürzung wird im Zusammenhang mit Wertschriften ebenfalls verwendet, hat dann aber nicht die gleiche Bedeutung.

   

STUZZA  



Die Studiengesellschaft für Zusammenarbeit im Zahlungsverkehr GmbH, kurz STUZZA, ist seit 1991 Kooperationsplattform der größten österreichischen Kreditinstitute. Als Drehscheibe in der Weiterentwicklung des Zahlungsverkehrs schaffen und erreichen wir mittels Standardisierung und dem Einsatz neuer Methoden Kostensenkungen und Serviceverbesserungen.

   

SWIFT  



Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications

Die SWIFT ermöglicht den weltweiten Austausch von Zahlungsverkehrsnachrichten

   

T



TAN  



Transaktionsnummer

Diese dient zur Durchführung von Zahlungen per Online-Banking.

   

TARGET  



Trans-European Automated Real-time Gross settlement Express Transfer System

Ist das europäische Zahlungsverkehrssystem für grenzüberschreitende Zahlungen. Die nationalen Systeme wurden miteinander verbunden, um eine einheitliche Plattform für grenzüberschreitende Euro-Zahlungen zu schaffen.

   

Truncation  



Die Truncation ist eine spezielle Art der Gutschriftenverarbeitung, wobei der Originalbeleg in jenem Institut verbleibt, wo er ursprünglich eingereicht wurde. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren wird also weder der Beleg noch ein Image weitergeleitet, sondern lediglich die Daten der Codierzeile beziehungsweise der Referenz. Die weitergeleiteten Informationen entsprechen allen Anforderungen der Debitorenverarbeitung.

   

Ü



Überweisung  



Übertragung von Geld von einem auf ein anderes Konto(bargeldlose Transaktionen).

   

V



Verfüger  



Als Verfüger werden jene Personen bezeichnet, die das Recht zur Nutzung eines Kontos besitzen (Einzahlungen, Auszahlungen etc.). Zu diesem Zweck besitzt jeder Verfüger eine PIN, sowie im Fall der Nutzung von Online Banking eine Liste von TANs.

   

W



W3C   



Das World Wide Web Consortium (http://www.w3.org/) ist ein internationales Konsortium, in dem Mitgliedsorganisationen, ein fest angestelltes Team und die Öffentlichkeit gemeinsam daran arbeiten, Web-Standards und Richtlinien zu entwickeln.

   

X



XML  



Extensible Markup Language

Eine erweiterbare, textbasierte Meta-Auszeichnungssprache, die es ermöglicht, Daten derart zu beschreiben und zu strukturieren, dass diese zwischen einer Vielzahl von Anwendungen in unterschiedlichsten Hard- und Softwareumgebungen ausgetauscht werden können.

   

XSD  



Scheme Defintion

XML Schema ist eine Empfehlung des W3C zum Definieren von Strukturen für XML-Dokumente. Die Homepage (http://www.w3.org/) bietet alle Definitionen und Beschreibungen zu allen XML-Techniken.

   

XSL  



Extensible Stylesheet Language

ist eine in XML notierte Familie von Transformationssprachen zur Definition von Layouts für XML-Dokumente. Die Homepage (http://www.w3.org/) bietet alle Definitionen und Beschreibungen zu allen XML-Techniken.

   

Z



ZaDiG  



Das Zahlungsdienstegesetz ist die Umsetzung der Zahlungsdiensterichtlinie in nationales Recht. Mit Inkrafttreten des ZaDiG werden das Bankwesengesetz, das Fern-Finanzdienstleistungs-Gesetz, das Konsumentenschutzgesetz, das Finanzmarktaufsichtsbehördengesetz und das Versicherungs-aufsichtsgesetz geändert und das Überweisungsgesetz aufgehoben. Gültig ist das ZaDiG ab 1. November 2009.

   

Zahlungsinstitute  



Zahlungsinstitute sind durch die Finanzmarktaufsicht konzessionierte Dienstleister, welche die im ZaDiG definierten Zahlungsdienste erbringen dürfen.

   

Zahlungssystem  



Oberbegriff für Systeme zur Wahrnehmung von Zahlungsverkehrs-Aufgaben.

   

Zahlungsverkehr  



Man unterscheidet generell zwischen dem Zahlungsverkehr in bar und dem bargeldlosen Zahlungsverkehr. Der Zahlungsverkehr in bar beschreibt die Zahlung in Banknoten und Münzen, mit denen die Wirtschaft und die Bevölkerung von der jeweiligen Zentralbank versorgt werden. Beim bargeldlosen Zahlungsverkehr wird über Buchgeld auf Bankkonten u.a. durch Scheck, Überweisung, Lastschrift und Wechsel verfügt. Eine mögliche Ausprägung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs stellt der elektronische Zahlungsverkehr (Electronic Banking) dar. Seit den 60-er Jahren gewinnt der bargeldlose Zahlungsverkehr zunehmend an Bedeutung.

   

Zertifikat  



1. Im weitesten Sinn jede Bestätigung, z. B. ein Ursprungszeugnis.

2. Sammeltitel über ein bestimmte Anzahl von Aktien, Partizipationsscheinen, Anlagefondsanteilen usw.

3. Auf den Namen lautende, handelbare Abschnitte, die das Eigentum an einer Aktie einer nichtamerikanischen Gesellschaft verkörpern (ADR).

   

Zinsen  



Zinsen werden als Preis für die Überlassung von Geldmitteln bezahlt. Dabei kann der Kunde entweder von der Bank Zinsen für die Geldeinlage erhalten (Haben-Zinsen), oder aber sie werden vom Kunden bezahlt, z.B. für die Gewährung eines Kredites (Soll-Zinsen).

   
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